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Geschichte

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Anfang der 70er-Jahre wurde festgestellt, dass nur noch 12 Jungmusikanten in den 21 Bregenzerwälder Blasmusikvereinen aktiv waren. Gründe hierfür wurden zum einen in der Erweiterung des allgemeinen Freizeitangebotes, zum anderen in den spärlich vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten für musikbegeisterte Jugendliche im Bregenzerwald gesehen. So kam es im August 1974, auf Vorschlag des Bildungsausschusses der Regionalplanungsgemeinschaft Bregenzerwald, zur Gründung des Vereines zur Förderung des Musikunterrichtes im Bregenzerwald. Der Gründung stimmten alle Gemeinden zu. 

 

Aus dem § 2. der  Statuten des Vereins geht der Zweck und die Aufgabe des Vereines der Musikschule Bregenzerwald wie folgt hervor:
„Die Musikschule Bregenzerwald hat die Aufgabe, die persönlichen musikalischen Anlagen zu fördern und die im Rahmenlehrplan, der vom Amt der Vorarlberger Landesregierung für die Musikschulen empfohlen wird, enthaltenen Lehrziele anzustreben.“

 

Bereits im Oktober desselben Jahres konnten 23 Lehrer mit dem Unterricht für 230 Schüler beginnen. Dies geschah in Form einer Wandermusikschule, was bedeutet, dass Lehrer in die Gemeinden ihrer Schüler fahren, um sie dort direkt zu Hause oder in von den Gemeinden zur Verfügung gestellten Räumen, z. B. Pflichtschulräumen, zu unterrichten. Die Verwaltung der Musikschule findet zentral, an einem Hauptsitz, statt. Es handelt sich hierbei um ein Modell, das bereits im Zürcher Oberland (Schweiz) zur Anwendung kam.

 

Die Schüleranzahl vom Gründungsjahr stieg um 1980 auf 650 Schüler, 1989 wurden 880 Schüler und 43 Lehrkräfte gezählt.

Heute werden zirka 1.400 Schülern von 56 Lehrern unterrichtet. Urban Weigel ist seit 1. April 2001 Direktor der Musikschule Bregenzerwald.